Schon immer haben die Menschen unglaubliche Kreativität bewiesen, wenn es darum ging, sich gegenseitig das Leben zu nehmen. Trotz dieser grausamen Realität besitzen Waffen der Vergangenheit eine Faszination, die weit über ihr Gewaltpotential hinausgeht. In vergangenen Zeiten waren Waffen nicht nur Tötungsinstrumente, sie waren kleine Kunstwerke. Selbst die einfachsten Exemplare besitzen eine Eleganz, die vor allem auf ihre physikalische und optische Ausgewogenheit zurückzuführen ist.

Ich bemühe mich in meiner Schmiede, auch in Zusammenarbeit mit anderen Handwerkern, diese Eleganz neu zu erschaffen.

Im Folgenden finden sie einige Beispiele meiner Arbeit.

Für derzeit verfügbare Artikel schauen sie sich bitte meine Arbeiten unter "Aktuell verfügbar" an.

Darüber hinaus nehme ich jedoch gerne ihre Bestellungen an. Kontaktieren sie mich wenn sie weitere Fragen haben.





Unpolierte Pfeilspitzen, in unterschiedlichen Formen möglich. Vorlage: div. Grabungsbefunde



Polierte Pfeilspitzen, in unterschiedlichen Formen möglich. Vorlage: div. Grabungsbefunde.



Damaszierte Pfeilspitze. Historischer Nonsens, aber es macht Spass. Vorlage: keine.



Schmiedeschwarze Lanzenspitze, ca. 30cm lang. Vorlage: keine.



Schmiedeschwarzes Kurzsax, nicht nur Waffe, sondern vielmehr Allzweckwerkzeug. Vorlage: keine.



Saxklinge für das neu gestaltete Museum "Natur und Mensch" in Greding.



Saxklinge in der sog. "broke-back" Form. Vorlage: Funde aus der Schweiz.



Schwert "Castillon" nach einem hochmittelalterlichen Vorbild.



Zwei Klingen für Bauernwehren.


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Tacitus über die Chauken:

... das vornehmste Volk unter den Germanen, das seine Größe lieber durch Gerechtigkeit erhalten will. Ohne Habgier, ohne Herrschsucht, ruhig und abgeschieden fordern sie nicht zum Krieg heraus, schaden nicht durch Raub- und Plünderungszüge. Der beste Beweis ihrer Tapferkeit und Stärke ist, dass sie ihre überlegene Stellung nicht der Beeinträchtigung anderer verdanken. Trotzdem haben alle ihre Waffen bereit und, wenn es die Lage erfordert, ein Heer; Männer und Pferde im Überfluss.

Tacitus: Germania, Kapitel 35, Die Chauken